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Werbespots Guarana Antarctica und Skol online (21:45, 01.02.2010)
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Beitrag zu Espirito Santo im Brasilien-Reiseführer nun online (10:55, 01.02.2010)
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Brasilianische Küche
Es gibt nicht „die“ brasilianische Küche. Zum einen ist Brasilien ein sehr großes Land und zum anderen von verschiedensten Kulturen geprägt. Die Einwohner Brasiliens stammen in erster Linie von asiatischen, europäischen und afrikanischen Einwanderern ab und jeder hat zur „brasilianischen Küche“ beigetragen. Sehr interessant ist, daß es nicht alle Zutaten in allen Landesteilen gibt. So gibt es auch in allen Landesteilen Brasiliens verschiedene typische Gerichte.
Auch in Brasilien beginnt man den Tag mit einem Frühstück. Cafe da manha genannt. Dieses ist oft sehr reichhaltig. Brot, fritierte Eier, Marmelade, Käse, Wurst, Kuchen und allerlei exotische Früchte sind die Regel. Das Mittagessen (Almoco) ist ebenfalls sehr reichhaltig. Oft gibt es zu reichlich Fleisch mehr als eine Beilage. Farofa, Reis, Pommes Frites und Feijao sind die Regel. Und dazu kommt natürlich die beliebte Limonade Guarana. Das Abendessen (Jantar) ist eine warme Mahlzeit und steht dem Mittagessen in nichts nach.
Als „das“ brasilianische Nationalgericht wird im allgemeinen die Feijoada betrachtet. Feijoada ist ein Bohneneintopf mit (meistens) schwarzen Bohnen, Trockenfleisch, Knoblauch und Zwiebeln. Oft werden auch Schweineohren und –füße verkocht. Serviert wird die Feijoada in der Regel mit Reis und Farofa. Farofa ist geröstetes Maniokmehl.
Nicht wegzudenken in Brasilien ist natürlich ein Churrasco im Rodizio. Große Fleischstücke, in erster Linie Rindfleisch, werden gesalzen und anschließend über dem offenen Feuer gegrillt. Serviert wird das Fleisch meistens mit Reis, Maniokmehl oder Farofa, Kartoffeln und Salat. In einer Churrascaria bezahlt man in der Regel einen Fixpreis und kann dann essen soviel man will. Die Kellner kommen dabei alle paar Minuten an den Tisch und bieten verschiedenes Fleisch vom Spieß an. Sehr beliebt sind auch die "Kilo-Restaurants". Diese finden sie in erster Linie in den Shopping-Centern und in belebten Straßen. In diesen Selbstbedienungsrestaurants können sie an einem oft immensen Buffet auswählen und bezahlen an der Kasse nach Gewicht. Entscheiden sie sich also für Salat mit Brot, kommen sie an eine sehr günstige Mahlzeit. Allerdings kommen nur wenige an den angebotenen Leckereien vorbei... .Am Strand treffen sie auf die sogenannten Barracas. Das sind Strandkneipen oder -kioske an denen es kalte Getränke und kleinere Speisen gibt. Für kleines Geld gibt es meist gebratenen Fisch, Krebse und Krabben. Und natürlich Bier, Kokoswasser und Guarana! In der Stadt trifft man hingegen die sogenanntes Lanchonetes. Das sind Imbisse, in denen es Sandwich, Salgadinhos (mit Fleisch gefüllte Teigbällchen) und Burger gibt. Lecker sind die unzähligen Fruchtsäfte, die frisch zubereitet werden. Oder als Alternative natürlich Guarana und Kokoswasser.
Ebenso beliebt in Brasilien ist der aus Portugal eingeführte Bacalhau (Stockfisch), der in vielen verschiedenen Variationen angeboten wird.
Natürlich erhalten Sie in Brasilien nicht nur landestypische Spezialitäten. Vor allem in den großen Städten und angesehenen Hotels erhalten Sie internationale Küche. Speziell im Süden Brasiliens sind Gerichte aus Deutschland, Frankreich und Italien ohne Probleme zu erhalten. So brachten auch die Europäer den Wein und den Weinbau in die südlichen Regionen.
Das schöne an der brasilianischen Küche ist, dass die Zutaten in der Regel frisch sind und nicht aus dem Tiefkühlschrank.
Küche im Südosten
Espirito Santo
Fisch und Meeresfrüchte, in der Zubereitung geprägt durch Indianer, afrikanischen Sklaven, Europäern und auch Syrern und Libanesen. Hört sich schon mal sehr interessant an, die Gerichte haben es „in sich“. Die Spezialität aus Espirito Santo nennt sich Muxá, ein leckeres Maisgericht. Bekannt ist auch die Moqueca, ein Fischgericht das mit Meeresfrüchten verkocht wird.
Minas Gerais
Manchmal hat man das Gefühl, dass in Minas Gerais die Küche aus Mais und Käse besteht. Weit gefehlt ! Natürlich sind Cuzcuz, Angú und Canjiquinha etwas für exotische Feinschmecker. Allerdings sind in Minas Gerais auch Fleisch, Huhn und allerhand Gemüse weit verbreitet. Ganz nebenbei: Die besten Cachacas des Landes kommen ohne Zweifel aus Minas Gerais. Nebenbei ist Minas Gerais für die angeblich leckersten Desserts Brasiliens bekannt
Rio de Janeiro
In Rio den Janeiro lässt sich für jeden etwas finden. Feijoada und Churrasco sind weit verbreitet, Bacalhau ist auch mit dabei. In Rio bekommt man, speziell in den Touristengebieten Copacabana und Ipanema alle internationalen Gerichte. Speziell zu erwähnen sind die Saftbars Rio’s. An jeder Ecke gibt es eine und man lässt sich vom Barman seinen Saft mixen. Acai, Caju, Abaxaci, Caja, Manga, Laranja, und...und...und sollte hier auch erwähnt werden: Die Vitaminbomben sind für kleines Geld zu haben.
São Paulo
São Paulo ist eine Weltstadt und das zeigt sich auch in kulinarischer Hinsicht. So gibt es in São Paulo neben allen brasilianischen Delikatessen jegliche internationale Kost. Auffallend ist die große Anzahl an Pizzerien. Kein Wunder: Hier wohnen sehr viele Auswanderer aus Italien.
Acra
Die Küche Acra’s ist in erster Linie als indianisch zu bezeichnen. Bekannt sind die Fruchtsäfte und Desserts. Kein Wunder: Früchte gibt es genug in der Region. Auch ist Acra einem Fischreichtum „ausgeliefert“, z.B. kommen von hier der Pirarucu oder der Mandi-Fisch. Traditionell kommen aus Acra auch Fladen aus Maniokmehl („Beijus“) und eine Art Pfannkuchen aus Maniokstärke („Tapioka“). In der Region gibt es viele exotische Früchte aus der unvergleiche Desserts kredenzt werden. Cupuacu, Açaí oder Caja, um nur die bekanntesten zu nennen. Amapa Amazonien Natürlich bietet Amazonien eine Unzahl an exotischen Früchten. Auf allen Märkten kann man Graviola, Cupuacu, Acai.... probieren. Küche des Nordostens Alagoa Bahia Ceará Maranhão Paraiba Pernambuco Die Küche des Süden Brasiliens Parana Rio Grande do Sol Der Süden Brasiliens ist übrigens auch bekannt für den Anbau von Früchten, wie Äpfeln und Birnen, sowie dem Weinbau. Santa Catarina
Auch in Amapa ist die Küche indianisch. Fische, Früchte, Maniok, Schildkröten und alles was die Region am nördlichen Delta des Amazonas zu bieten hat.
Natürlich Fisch. Pirarucu und Tambaqui. Nicht nur die Namen sind exotisch. Gekocht wird mit Paprika, Pfeffer, Knoblauch und Maniok. Und: Wer mal einen Amazonastrip wagt...Piranha-Fischen mit anschließendem Grillen ist in Manaus an fast jeder Straßenecke zu organisieren. Der Piranha schmeckt tatsächlich außergewöhnlich gut!
Alagoa ist die Region des Meeresfisches, soviel steht fest. Und Meeresfrüchte, Austern, Krebse, Langusten, nicht zu vergessen ist Sururu. Sururu ist eine Muschel, oft in Kokosmilch zubereitet. Eine Delikatesse !
Die Küche Bahias ist geprägt durch die afrikanischen Einflüsse in der Region. Zu den wichtigsten Zubereitungsmitteln der meisten Gerichte gehört das Dendé-Palmöl und Kokosmilch. Es gibt verschiedenste Gerichte mit Fisch und/oder Meeresfrüchten, zubereitet mit Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und verschiedenen Gewürzen aus Bahia. Dieses Gereicht nennt sich Moqueca. Die bekanntesten Gerichte tragen exotische Namen, wie Vatapá, Xinxin oder Mungunzá. Eine weitere Spezialität Bahias ist das Acarajé. Ein Teig aus geriebenen Bohnen, Wasser, Krabben und Zwiebeln wird in Dendé-Palmöl gebacken und je nach Wunsch, mit Pfeffersauce, Vatapá oder getrockneten Krabben gefüllt. Unbedingt probieren !
Über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind auch die Desserts aus Bahia. Es werden Kokosnüsse mit Zucker und Gewürzen verkocht (Cocada), Eier zu kleinen Kuchen verbacken (Quindim) und vieles mehr.
Aus Ceará kommt die Macaxeira und die Batata Doce. Oder: Maniokwurzel und Süsskartoffel. Hinzu kommen alle möglichen Variationen aus mit Mais. Maismehl, gegrillter Mais,...
Da Ceará am Meer liegt, ist natürlich auch hier Fisch und anderes Meeresgetier auf den Speisenkarten zu finden.
Hier dominieren Fisch- und Reisgerichte das alltägliche Leben. Maranhão liegt am Meer so kommen alle möglichen Fische und Meeresfrüchte auf den Tisch.
Fisch, aber auch Fleisch und Geflügel sind die Hauptbestandteile der paraibanischen Küche. Ebenso finden Sie hier, wie im ganzen Land, die ganze Breite an exotischen Früchten aus denen leckere Säfte und Cocktails gemixt werden.
In Pernambuco hat man oft das Gefühl, dass es einfach praktisch alles gibt, was Brasilien an kulinarischer Klasse zu bieten hat, gibt. Die Grundlagen sind meist Maniok, Fisch, Kokos, Geflügel, Mais,.... Ebenso lecker sind die Nachspeisen aus Pernambuco. Die Basis bildet in der Regel der Mais, Rohrzucker und die leckere Kokosnuss, die an jeder Strassenecke steht. Eine Spezialität Pernambucos ist „Caldo de Cana“. Das ist ganz einfach gepresster Zuckerrohrsaft.
Die Küche Paranas benutzt sehr viel Rindfleisch. Allerdings ist die Küche der Hauptstadt Curitiba von europäischen Einwanderern aus Deutschland, Italien und den Niederlanden geprägt. Eine Pizzeria findet man an jeder Ecke. Im sogenannten „Interior“ – im Landesinneren findet man Spezialitäten aus Ochsenfleisch. Auch in Foz do Iguassu, dort wo die berühmten Wasserfälle sind, gibt’s etwas Besonderes. Und das sind die riesigen Süsswasserfische aus den Flüssen.
Die Region der Gaúchos ! Rindfleisch und somit Churrasco ! Inzwischen ist Churrasco nicht mehr nur Fleisch, sondern wird auch durch verschiedene Beigaben, wie Reis, Gemüse, Getreide ergänzt. Wir haben von einem Vegetarier gehört, dass die tschechische Churrascaria in Prag ein Highlight ist...und das liegt allein an den Beigaben, wie Meeresfrüchte, Sushi, Pasta usw.
Geprägt von Auswanderern aus Deutschland und Italien. Ein Schweinebraten ist hier genauso zu haben wie das „brasilianische Oktoberfest“ in Blumenau und deutsches Bier.